Operationsverfahren
Bevor es zum Eingriff kommt werden die Augenwerte zunächst während einer sorgfältigen Untersuchung ausgemessen und es wird die individuell richtige Stärke der Linsen berechnet. Die Pupille wird vor der Behandlung medikamentös erweitert. Der Eingriff ist schmerzfrei, da er in Lokalanästhesie durchgeführt wird.
- Das Auge wird am Rande der Hornhaut ungefähr 3 mm geöffnet damit die Linse implantiert werden kann.
- Dann wird ein spezielles Gerät durch diese Öffnung in das Auge geführt und die gefaltete Linse injiziert. Diese kann sich dann langsam im Auge entfalten.
- Die Linsenhalterung wird mit kleinen Spezialinstrumenten sorgsam hinter die Regenhaut geschoben und sitzt dann vor der eigenen Linse und hinter der Iris.
- Die Pupille wird durch Augentropfen verengt. Der größte Teil der Kunstlinse wird von der Regenbogenhaut verdeckt und ist somit praktisch unsichtbar.
- Die Öffnung am Rand der Hornhaut wird im Regelfall so präpariert, dass sie sich am Ende der Operation selbst verschließt. Deshalb ist bei dem ca. 20 minütlichen Eingriff eine Naht nicht erforderlich.
Der erwartungsgemäße Schmerz ist minimal und dauert nur wenige Tage an. Der Erfolg ist sehr schnell bemerkbar, da die Rehabilitationszeit sehr kurz ist. Der Eingriff wird vorab immer nur an einem Auge durchgeführt. Für den Fall, dass das andere Auge auch korrigiert werden muss, findet der Eingriff ein bis zwei Wochen später statt.





