Wellenfront-gesteuerte LASIK
Als "maßgeschneiderte LASIK" wird häufig die Wellenfront-gesteuerte LASIK bezeichnet
Der bei der Bestimmung der optimalen Kontaktlinse oder Brille ermittelte Messwert, der in Dioptrien ausgedrückt wird (z. B. - 3 Dioptrien), ist die Grundlage für die "normale" LASIK- Behandlung. Unberücksichtigt bleiben die in nur einem Sektor auftretenden winzig kleinen Unterschiede in der Brechkraft der Hornhaut oder des Auges. Um die errechnete Korrektur der Dioptrienzahl zu erzielen, wird bei der LASIK die Hornhaut gleichmäßig beschliffen.
Eine Weiterentwicklung der "normalen" LASIK ist die Wellenfront- oder aberrometergesteuerte LASIK. An mehr als 50 verschiedenen Punkten wird die Brechkraft des Auges durch das sogenannte Aberrometer gemessen.
Zunächst wird ein Laserstrahl auf die Netzhaut geworfen. Im Auge breitet sich nun von diesem Fokus eine Wellenfront (Wavefront) aus. Die Analyse erfolgt durch reflektierte Lichtstrahlen auf der Hornhaut und der Augenlinse. Mit über 600 Linsen verfügt das Gerät über ein großes Linsensystem. Es gleicht einer topografischen Landkarte, wenn sich durch die Fehlsichtigkeit eine unregelmäßige Wellenfront ergibt. Um das Auge mit optischen Eigenschaften zu verbessern, wird dadurch erkennbar, in welchem Hornhautbereich zielgenau gelasert werden muss.
Die Verbesserung des Sehens bei Dämmerung und der Erhalt der Sehkraft ist der Hauptvorteil bei einem Wellenfront-gesteuerten LASIK Eingriff. Der notwendige Hornhautabtrag kann durch dieses Verfahren unter Umständen reduziert werden, da der Chirurg den Laser mit den Daten aus der Wellenfront programmiert.
Es hängt von der Darstellung und Art der individuellen Fehlsichtigkeit ab und wird nach genauer Untersuchung im Einzelfall entschieden, ob dieses Verfahren der "normalen" LASIK vorgezogen werden soll. Es wird jeweils die Variante gewählt, die ein optimales Ergebnis für den Patienten verspricht.
Die DOmed Augenklinik Westfalen an der B1 verfügt über den neuesten Laser auf Dortmunder Stadtgebiet.








